Katzensuppe – Suppe für Katzen

Dass Rosso Probleme mit seinem Stuhlgang hatte, schrieb ich bereits: sein Kot war steinhart. Dass der Tierarzt meinte, ich solle testen, wie ich den Kot weich kriege (notfalls mit Rhabarbermarmelade!), habe ich ebenfalls geschrieben, und ich kam dabei auf eine völlig einfache Lösung: mehr Flüssigkeit, also Wasser!

Rosso hatte in den letzten Monaten auffallend wenig Wasser geschlabbert. Den von mir gekauften Trinkbrunnen hat er lediglich einmal beschnuppert, das war’s dann, er hat ihn ignoriert.

Nun bekommt mein roter Racker das Wasser halt in sein Futter gemischt, er bekommt also Katzensuppe. Das geht ganz einfach:

Ich fülle Nassfutter in sein Schälchen und füge dann – reichlich – Wasser hinzu. Das Futter zerdrücke ich mit einer Gabel und rühre alles gut um. Obendrauf streue ich ein paar Körnchen Trockenfutter – mit erhöhtem Faseranteil, der auch wichtig für den Stuhlgang ist.

katzensuppe

Rosso liebt die Katzensuppe und schlabbert auf diese Weise jeden Tag ungefähr 200 ml Wasser. Zusätzlich zum Nassfutter, von dem er ungefähr 150 bis 200 Gramm täglich verputzt.

Seitdem ich das mache, ist sein Kot weich. Und ich kann jedem Katzenbesitzer diese Methode nur ans Herz legen, denn die meisten Katzen nehmen zu wenig Flüssigkeit zu sich. Und das ist auf Dauer schlecht. Sehr schlecht sogar, weil die Katzen dann Nierenprobleme bekommen können.

Katzen brauchen Flüssigkeit!
Pro Kilo Körpergewicht 50 ml Flüssigkeit/Wasser.

Rosso wiegt 5,5 Kilo. Also benötigt er fast 275 ml Flüssigkeit am Tag. Durch die Katzensuppe ist diese Flüssigkeitsmenge gewährleistet. Sein Kot ist weich, und seine Nieren haben gute Unterstützung.

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