Eine Stunde vor Mitternacht

Kurz vor Mitternacht. Ich sitze vorm Computer, höre sanfte Musik. Lili liegt neben mir – zwischen Bildschirm und Tastatur. Sie hat sich eingeringelt und fühlt sich eindeutig wohl. Das freut mein Herz, weil sie in den letzten Tagen Nähe zu mir vermieden hat. Jetzt aber sucht mein geliebter Liebling wieder die Nähe zu mir. So, wie sie es viele Jahre gemacht hat. Lili war immer in meiner Nähe!

Heute, zwei Tage nachdem ich dachte, sie würde nur noch wenige Tage ihr Leben mit mir teilen, bin ich so unendlich glücklich und dankbar, dass ich das kleine, über alles geliebte Katzenpersönchen in unmittelbarer Nähe genießen darf. Ich muss nur die Hand ein paar Zentinmeter ausstrecken, und schon berühren meine Finger das weiche Fell. Sie reagiert sofort – indem sie für einen ganz kurzen Moment ihre Augen ein kleines bisschen öffnet und ein kleines Schwanzzucken. Ansonsten keine Reaktion – das bedeutet tiefstes Vertrauen.

Und es ist unter anderem diese tiefe Vertrauen, was mich bei Lili (auch bei Moritz – bei Lieschen ist es anders) so berührt.
lili

So ein kostbarer Moment: Leise Musik, meine geliebte Lili, eingeringelt, mit angezogenen Pfötchen unter dem matten Schein der Schreibtischlampe. Ein Moment des Glücks. Den ich in mir bewahren werde. Tränen stehen in meinen Augen. Tränen der Dankbarkeit. Lili ist noch da … und sie fühlt sich wohl. Mein Herz auch.

2 Kommentare

  1. Was für ein süßes Bild von Lili unterm Schein der Schreibtischlampe!
    Im Moment fühlt sie sich sichtlich wohl und darüber kann man sich
    wirklich nur freuen.

    Liebe Grüße von
    Elke

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